Was sind Freemails? – Die kostenlose E-Mail-Adresse bei einem Anbieter deiner Wahl
Freemail bezeichnet einen E-Mail-Dienst, bei dem Sie eine E-Mail-Adresse und ein dazugehöriges Postfach kostenlos nutzen können. Sie können damit Nachrichten empfangen, E-Mails versenden, Anhänge verwalten und Ihr Postfach über einen Browser oder eine App erreichen. Bei vielen Anbietern gehören außerdem zusätzliche Funktionen zur kostenlosen Grundausstattung.
Eine kostenlose E-Mail-Adresse ist heute für viele Bereiche des digitalen Alltags unverzichtbar. Sie wird für private Nachrichten, Online-Bestellungen, Newsletter, Kundenkonten, Foren, soziale Netzwerke, Terminbestätigungen und zahlreiche weitere Dienste verwendet. Gerade deshalb lohnt es sich, bei der Wahl des Freemail-Anbieters nicht nur auf den Namen oder die Größe des Postfachs zu achten.
Die verschiedenen Anbieter unterscheiden sich beispielsweise bei Speicherplatz, Datenschutz, Spam-Schutz, Cloud-Speicher, Apps, Anhängen, Synchronisierung und zusätzlichen Diensten. Auch die Finanzierung des kostenlosen Angebots kann unterschiedlich erfolgen – beispielsweise durch Werbung oder durch kostenpflichtige Zusatzangebote.
Was genau ist eine Freemail?
Der Begriff setzt sich aus den englischen Begriffen „free“ und „mail“ zusammen und bedeutet sinngemäß kostenlose E-Mail. Gemeint ist damit in erster Linie nicht eine besondere technische Form der E-Mail, sondern ein Geschäfts- und Nutzungsmodell: Der Anbieter stellt dem Nutzer eine E-Mail-Adresse und ein Postfach ohne monatliche Grundgebühr zur Verfügung.
Eine typische Freemail-Adresse besteht aus einem individuellen Namen und der Domain des jeweiligen Anbieters. Je nach Dienst kann eine Adresse beispielsweise auf @gmx.de, @web.de, @gmail.com, @outlook.com oder @yahoo.com enden.
Nach der Registrierung erhalten Sie Zugang zu einem persönlichen Postfach. Dort können eingehende Nachrichten gelesen, beantwortet, weitergeleitet, archiviert oder gelöscht werden. Gesendete Nachrichten werden in der Regel ebenfalls gespeichert, sodass die Kommunikation später nachvollziehbar bleibt.
Was gehört zu einem Freemailkonto?
Ein modernes Freemailkonto besteht längst nicht mehr nur aus einem Posteingang. Die genaue Ausstattung hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Typischerweise stehen jedoch mehrere Grundfunktionen zur Verfügung.
E-Mail-Postfach
Das zentrale Element ist das persönliche Postfach zum Empfangen, Schreiben, Beantworten, Weiterleiten und Organisieren von E-Mails.
Ordner und Organisation
Nachrichten können beispielsweise in Ordner verschoben, archiviert, markiert oder automatisch sortiert werden. Je nach Anbieter kommen Filter und weitere Organisationsfunktionen hinzu.
Spam- und Virenschutz
Viele Anbieter prüfen eingehende Nachrichten automatisch und versuchen unerwünschte oder gefährliche E-Mails zu erkennen.
Smartphone-Apps
Die großen Freemail-Dienste stellen Apps für Android und iOS bereit oder lassen sich in andere Mail-Apps integrieren.
Darüber hinaus können beispielsweise Adressbuch, Kalender, Cloud-Speicher, Dateifreigaben, Suchfunktionen, automatische Filter oder zusätzliche Sicherheitsfunktionen Bestandteil des Angebots sein.
Ist eine Freemail wirklich kostenlos?
Ja, ein kostenloser Freemail-Tarif kann ohne monatliche Grundgebühr genutzt werden. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass der Anbieter keinerlei Einnahmen mit dem Dienst erzielt.
Kostenlose E-Mail-Angebote können beispielsweise über Werbung oder über kostenpflichtige Premium-Tarife finanziert werden. Bei einem Premium-Tarif erhält der Kunde im Gegenzug häufig mehr Speicherplatz, weniger oder keine Werbung, zusätzliche E-Mail-Adressen oder weitere Funktionen.
Ein kostenloses Postfach kann für die meisten privaten Nutzer vollkommen ausreichend sein. Wer besonders viel Speicher benötigt oder bestimmte Premium-Funktionen verwenden möchte, kann später auf einen kostenpflichtigen Tarif wechseln.
Freemail oder normale E-Mail-Adresse – gibt es einen Unterschied?
Technisch handelt es sich auch bei einer Freemail um eine ganz normale E-Mail-Adresse. Der entscheidende Unterschied liegt hauptsächlich darin, wer die E-Mail-Infrastruktur bereitstellt und wie das Angebot finanziert wird.
Bei einer Freemail-Adresse nutzen Sie die Domain des Anbieters. Bei einer eigenen geschäftlichen E-Mail-Adresse kann dagegen beispielsweise eine persönliche Domain verwendet werden, etwa name@meinunternehmen.de.
| Merkmal | Freemail | Eigene Domain / Business-Mail |
|---|---|---|
| Kosten | Grundsätzlich kostenlos möglich | Meist kostenpflichtig |
| Adresse | Domain des Anbieters | Eigene Domain möglich |
| Einsatz | Privat und für viele Online-Dienste | Besonders für Unternehmen und professionelle Kommunikation |
| Speicher | Je nach Anbieter unterschiedlich | Abhängig vom gewählten Anbieter und Tarif |
| Zusatzfunktionen | Je nach Freemail-Tarif | Je nach gebuchtem E-Mail-Paket |
Für eine private E-Mail-Adresse ist Freemail deshalb häufig die einfachste Lösung. Für Unternehmen kann dagegen eine eigene Domain einen professionelleren Eindruck vermitteln.
Die beliebtesten Freemail-Anbieter in Deutschland
Wer eine kostenlose E-Mail-Adresse erstellen möchte, hat heute eine große Auswahl. Zu den bekannten Anbietern gehören unter anderem GMX, WEB.DE, Gmail, Outlook.com, Yahoo Mail und freenet Mail. Daneben gibt es Anbieter, die einen besonderen Schwerpunkt auf Datenschutz und verschlüsselte Kommunikation legen, beispielsweise Proton Mail.
Die folgende Übersicht zeigt einige wichtige Unterschiede der kostenlosen Angebote. Da Anbieter ihre Tarife und Leistungsumfänge verändern können, sollten die Angaben als Orientierung und nicht als zeitlos garantierte Leistungszusage verstanden werden.
| Anbieter | Kostenloser Mail-Speicher | Cloud / Dateispeicher | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| GMX | 1 GB | 4 GB Cloud | Deutscher Anbieter, Mail-App, Cloud und weitere Dienste |
| WEB.DE | 1 GB | 4 GB Online-Speicher | Mail, Kontakte, Kalender und Cloud |
| Gmail | 15 GB* | 15 GB* | Google-Ökosystem und leistungsfähige Suche |
| Outlook.com | 15 GB | 5 GB* | Microsoft-Konto, Kalender und OneDrive |
| Yahoo Mail | 20 GB | Kein klassischer Cloud-Speicher im kostenlosen Standardangebot | Großzügiger Mail-Speicher und moderne Mailverwaltung |
| freenet Mail | 1 GB | 2 GB Cloud | Deutscher Anbieter, Mail und Cloud |
| Proton Mail | bis 1 GB | Bis 5 GB Proton Drive | Starker Fokus auf Datenschutz und verschlüsselte Kommunikation |
* Bei Gmail werden die bis zu 15 GB gemeinsam für Gmail, Google Drive und Google Fotos verwendet. Bei Outlook.com sind die 15 GB E-Mail-Speicher vom kostenlosen Microsoft-Cloudspeicher von 5 GB getrennt. Proton Mail startet beim kostenlosen Mail-Speicher mit 500 MB und kann durch die vorgesehenen Erste-Schritte auf bis zu 1 GB erhöht werden.
Die aktuellen Anbieterangaben bestätigen beispielsweise für GMX und WEB.DE jeweils 1 GB E-Mail-Speicher und 4 GB Cloud beziehungsweise Online-Speicher. Gmail stellt bis zu 15 GB gemeinsamen Speicher für Gmail, Drive und Google Fotos bereit. Outlook.com bietet 15 GB kostenlosen E-Mail-Speicher und zusätzlich 5 GB Microsoft-Cloudspeicher. Yahoo nennt aktuell 20 GB kostenlosen Speicher für Yahoo Mail. freenet bietet im kostenlosen freeMail-Tarif 1 GB E-Mail- und 2 GB Cloud-Speicher.
Welcher Freemail-Anbieter ist der beste?
Eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem besten Freemail-Anbieter gibt es nicht. Entscheidend ist, welche Eigenschaften für Sie persönlich wichtig sind.
Wer beispielsweise bereits intensiv Google-Dienste wie Google Drive oder Google Fotos nutzt, kann mit Gmail eine besonders gut integrierte Lösung erhalten. Wer Wert auf ein deutsches Angebot mit Cloud-Speicher legt, kann sich GMX oder WEB.DE genauer ansehen. Outlook.com ist interessant, wenn bereits ein Microsoft-Konto und Dienste wie OneDrive oder der Microsoft-Kalender genutzt werden.
Wer dagegen Datenschutz und Verschlüsselung besonders stark gewichtet, sollte auch Anbieter wie Proton Mail betrachten. Proton stellt beim kostenlosen Angebot verschlüsselte E-Mail-Funktionen bereit und positioniert den Dienst ausdrücklich als datenschutzorientierte Alternative.
Eine ausführlichere Gegenüberstellung verschiedener Anbieter finden Sie in unserem Freemail Vergleich.
Welche Vorteile bietet eine kostenlose E-Mail-Adresse?
Freemail-Dienste haben sich nicht zuletzt deshalb durchgesetzt, weil die Einrichtung unkompliziert und die Nutzung für viele alltägliche Zwecke ausreichend ist.
- Kostenlos: Für die grundlegende Nutzung fällt bei einem FreeMail-Tarif keine monatliche Grundgebühr an.
- Schnell eingerichtet: Eine neue Adresse lässt sich bei vielen Anbietern innerhalb weniger Minuten erstellen.
- Überall erreichbar: Das Postfach kann über Browser, Smartphone oder kompatible Mail-Programme genutzt werden.
- Unabhängig vom Internetanbieter: Die E-Mail-Adresse bleibt grundsätzlich vom Mobilfunk- oder DSL-Vertrag getrennt.
- Spam-Schutz: Moderne Anbieter filtern einen Teil unerwünschter Nachrichten automatisch.
- Zusatzfunktionen: Je nach Anbieter stehen Kalender, Kontakte, Cloud-Speicher oder weitere Dienste zur Verfügung.
- Mehrere Konten möglich: Private, berufliche und andere E-Mail-Adressen können getrennt verwendet werden.
Welche Nachteile kann ein kostenloses Freemailkonto haben?
Auch kostenlose E-Mail-Angebote haben Grenzen. Welche Einschränkungen auftreten, hängt stark vom Anbieter und vom gewählten Tarif ab.
- Der kostenlose Speicherplatz kann begrenzt sein.
- Im kostenlosen Tarif kann Werbung angezeigt werden.
- Bestimmte Funktionen stehen nur in Premium-Tarifen zur Verfügung.
- Sehr große Anhänge sind je nach Anbieter nicht möglich.
- Bei einem vollen Postfach können keine weiteren Nachrichten empfangen werden.
- Die Adresse liegt unter der Domain des jeweiligen Anbieters und nicht unter einer eigenen Domain.
- Bei der Registrierung und Kontosicherheit können zusätzliche Verifizierungsmaßnahmen erforderlich sein.
Für die private Nutzung sind diese Einschränkungen häufig kein großes Problem. Wer sein Postfach allerdings intensiv nutzt oder eine professionelle Geschäftsadresse benötigt, sollte die kostenpflichtigen Alternativen genauer vergleichen.
Freemail-Adresse für Online-Shops, Newsletter und Registrierungen
Eine kostenlose E-Mail-Adresse ist nicht nur für den klassischen Austausch mit Freunden und Bekannten praktisch. Sie wird auch bei zahlreichen Online-Diensten benötigt.
Eine separate Adresse kann beispielsweise für Online-Shops, Newsletter, Gewinnspiele, Foren, Reiseportale oder andere Registrierungen sinnvoll sein. Dadurch bleibt die persönliche Hauptadresse übersichtlicher.
Bei wichtigen Konten wie Banken, Versicherungen oder anderen besonders sensiblen Diensten sollte dagegen eine E-Mail-Adresse verwendet werden, auf die Sie langfristig zuverlässig Zugriff haben. Außerdem sollten Wiederherstellungsoptionen und Sicherheitsdaten aktuell gehalten werden.
Ist Freemail sicher?
Ein kostenloses Postfach kann sicher genutzt werden. Entscheidend ist allerdings nicht allein, ob ein Anbieter kostenlos oder kostenpflichtig ist. Eine wichtige Rolle spielen die Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters und das eigene Verhalten.
Moderne Freemail-Dienste verfügen unter anderem über Spam- und Phishing-Schutz, verschlüsselte Verbindungen und Sicherheitsfunktionen für die Anmeldung. Je nach Anbieter können zusätzlich Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passkeys, Sicherheitskontakte oder andere Schutzmechanismen zur Verfügung stehen.
- Verwenden Sie ein starkes und einzigartiges Passwort.
- Aktivieren Sie eine zusätzliche Anmeldesicherung, wenn der Anbieter sie anbietet.
- Halten Sie Wiederherstellungsdaten aktuell.
- Prüfen Sie verdächtige E-Mails und Links sorgfältig.
- Geben Sie Ihr Passwort niemals aufgrund einer unerwarteten E-Mail oder Nachricht heraus.
- Nutzen Sie aktuelle Apps und Betriebssysteme.
Freemail auf dem Smartphone nutzen
Das Smartphone ist heute für viele Nutzer der wichtigste Zugang zum eigenen E-Mail-Postfach. Die großen Anbieter bieten deshalb eigene Apps an oder unterstützen die Nutzung über allgemeine Mail-Anwendungen.
Damit lassen sich neue Nachrichten direkt nach dem Eingang anzeigen, E-Mails beantworten, Anhänge versenden und mehrere Postfächer zusammenführen. Push-Benachrichtigungen können dabei über neue Nachrichten informieren, ohne dass das Postfach ständig manuell geöffnet werden muss.
Welche Möglichkeiten die einzelnen Anbieter auf dem Smartphone bieten und wie die mobile Verwaltung funktioniert, erklären wir ausführlich auf unserer Seite Freemailkonto auf dem Smartphone.
Freemail per Browser oder Mailprogramm verwenden
Eine Freemail-Adresse ist nicht auf die Webseite des Anbieters beschränkt. Viele Dienste können zusätzlich über eine Smartphone-App oder ein E-Mail-Programm wie Outlook beziehungsweise andere kompatible Mailprogramme verwendet werden.
Bei der Einrichtung eines externen Mailprogramms können IMAP, POP3 und SMTP eine Rolle spielen. Für die Nutzung mehrerer Geräte ist IMAP häufig besonders praktisch, weil Nachrichten und Ordner zwischen dem Server und den verschiedenen Geräten synchronisiert werden.
Welche Einstellungen benötigt werden, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Deshalb sollten Serveradressen und Sicherheitseinstellungen immer direkt aus dem aktuellen Hilfebereich des jeweiligen Freemail-Dienstes übernommen werden.
Was passiert, wenn das Freemail-Postfach voll ist?
Auch ein kostenloses Postfach besitzt ein Speicherlimit. Wenn dieses erreicht wird, kann es je nach Anbieter zu Einschränkungen beim Empfang oder Versand neuer Nachrichten kommen.
Deshalb sollte der verfügbare Speicher gelegentlich kontrolliert werden. Große Anhänge, alte Nachrichten und der Papierkorb können erheblichen Speicherplatz beanspruchen.
Eine einfache Möglichkeit zum Aufräumen besteht darin, alte Nachrichten mit großen Anhängen zu suchen und nicht mehr benötigte E-Mails anschließend dauerhaft zu löschen. Auch der Papierkorb sollte regelmäßig geleert werden.
Freemail-Adresse erstellen – wie funktioniert die Registrierung?
Die Registrierung läuft bei den meisten Anbietern ähnlich ab. Zunächst wird die gewünschte E-Mail-Adresse ausgewählt. Anschließend werden persönliche Angaben und ein Passwort hinterlegt. Je nach Anbieter können weitere Sicherheits- oder Verifizierungsschritte erforderlich sein.
- Freemail-Anbieter auswählen: Vergleichen Sie zunächst Speicher, Funktionen und Datenschutz.
- Registrierung öffnen: Rufen Sie die offizielle Webseite des gewünschten Anbieters auf.
- E-Mail-Adresse auswählen: Prüfen Sie, ob Ihre gewünschte Adresse noch verfügbar ist.
- Persönliche Angaben eintragen: Füllen Sie die erforderlichen Felder aus.
- Sicheres Passwort vergeben: Verwenden Sie kein Passwort, das Sie bereits bei einem anderen Dienst einsetzen.
- Sicherheitsprüfung abschließen: Je nach Anbieter können zusätzliche Bestätigungen erforderlich sein.
- Postfach öffnen: Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich anmelden und das neue Konto verwenden.
Bei der Auswahl der Adresse sollte man außerdem bedenken, dass diese möglicherweise viele Jahre verwendet wird. Eine seriöse und einfach zu merkende Adresse ist deshalb häufig sinnvoller als ein kurzfristig gewählter Fantasiename.
Was sollte man bei der Wahl eines Freemail-Anbieters beachten?
Die richtige Entscheidung hängt vom späteren Verwendungszweck ab. Vor der Registrierung lohnt sich deshalb ein kurzer Vergleich.
Speicherplatz
Wie viel Speicher steht kostenlos für E-Mails zur Verfügung? Bei manchen Anbietern wird der Speicher gemeinsam mit anderen Diensten verwendet.
Datenschutz
Prüfen Sie, welche Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen der Anbieter anbietet und in welcher Region beziehungsweise unter welchem rechtlichen Rahmen der Dienst betrieben wird.
Mobile Nutzung
Wenn Sie E-Mails hauptsächlich unterwegs abrufen, sollte eine gute Smartphone-App oder eine zuverlässige Integration in Ihre Mail-App vorhanden sein.
Zusatzfunktionen
Kalender, Kontakte, Cloud-Speicher, Dateifreigaben, Filter oder zusätzliche E-Mail-Adressen können den Alltag deutlich erleichtern.
Freemail für private oder geschäftliche Zwecke?
Für die private Kommunikation ist eine kostenlose E-Mail-Adresse in vielen Fällen vollkommen ausreichend. Auch für Online-Shops, Newsletter und zahlreiche Registrierungen bietet sie eine einfache Lösung.
Bei geschäftlicher Kommunikation sollte dagegen genauer geprüft werden, ob eine Adresse unter der eigenen Unternehmensdomain sinnvoller ist. Eine Adresse wie info@unternehmen.de oder vorname@unternehmen.de wirkt im professionellen Umfeld in der Regel anders als eine kostenlose Adresse eines allgemeinen Freemail-Anbieters.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Freemail für geschäftliche Zwecke grundsätzlich ungeeignet ist. Für Einzelpersonen, Selbstständige oder kleinere Projekte kann ein kostenloses Postfach durchaus praktisch sein. Entscheidend sind der konkrete Zweck und die Anforderungen an die Kommunikation.
Warum gibt es überhaupt kostenlose E-Mail-Anbieter?
Der Betrieb eines E-Mail-Dienstes verursacht laufende Kosten für Server, Speicherplatz, Sicherheit, Entwicklung und Support. Kostenlose Freemail-Angebote müssen diese Leistungen deshalb auf andere Weise finanzieren.
Viele Anbieter kombinieren kostenlose Basisangebote mit kostenpflichtigen Premium-Tarifen. Dadurch können Nutzer zunächst kostenlos starten und bei höherem Bedarf zusätzliche Leistungen buchen. Andere Anbieter finanzieren ihr Angebot teilweise über Werbung oder verfolgen ein besonders stark auf Datenschutz ausgerichtetes Geschäftsmodell.
Für Nutzer bedeutet das: Ein kostenloses Postfach ist nicht automatisch ein schlechtes oder eingeschränktes Produkt. Vielmehr sollte man verstehen, welche Leistungen im kostenlosen Tarif tatsächlich enthalten sind und wie der jeweilige Anbieter sein Angebot finanziert.
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Die Auswahl eines kostenlosen E-Mail-Anbieters kann angesichts der vielen Angebote zunächst unübersichtlich sein. Genau deshalb vergleichen wir auf LoginMail.de nicht nur die Namen der Anbieter, sondern betrachten auch deren Leistungen und Besonderheiten.
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Fragen und Antworten zu Freemails
Was bedeutet Freemail?
Freemail bezeichnet einen kostenlos nutzbaren E-Mail-Dienst. Der Anbieter stellt eine E-Mail-Adresse und ein persönliches Postfach ohne monatliche Grundgebühr zur Verfügung. Je nach Dienst können zusätzliche Funktionen wie Cloud-Speicher, Kalender, Kontakte oder Smartphone-Apps enthalten sein.
Ist eine Freemail-Adresse wirklich kostenlos?
Ja. Bei einem kostenlosen FreeMail-Tarif fällt für die grundlegende Nutzung keine monatliche Grundgebühr an. Je nach Anbieter können jedoch kostenpflichtige Erweiterungen angeboten oder im kostenlosen Angebot beispielsweise Werbeeinblendungen eingesetzt werden.
Welcher Freemail-Anbieter ist der beste?
Das hängt vom persönlichen Bedarf ab. GMX und WEB.DE bieten beispielsweise deutsche Freemail-Angebote mit Cloud-Speicher, Gmail ist eng mit dem Google-Ökosystem verbunden, Outlook.com mit Microsoft-Diensten und Anbieter wie Proton Mail legen einen besonderen Schwerpunkt auf Datenschutz und Verschlüsselung.
Wie viel Speicher bietet eine kostenlose E-Mail-Adresse?
Das unterscheidet sich erheblich. GMX und WEB.DE bieten aktuell jeweils 1 GB E-Mail-Speicher, Gmail bis zu 15 GB gemeinsamen Google-Speicher für Gmail, Drive und Google Fotos, Outlook.com 15 GB E-Mail-Speicher und Yahoo aktuell 20 GB Mail-Speicher. Tarife und Speichergrenzen können sich ändern.
Ist Cloud-Speicher automatisch Bestandteil jeder Freemail?
Nein. Ein Freemailkonto benötigt grundsätzlich nur ein E-Mail-Postfach. Einige Anbieter ergänzen ihr kostenloses Angebot um Cloud-Speicher, andere nicht. Umfang und Art des Speichers unterscheiden sich ebenfalls.
Kann ich eine Freemail-Adresse auf dem Smartphone nutzen?
Ja. Die großen Anbieter stellen eigene Apps für Android und iOS bereit oder unterstützen die Einrichtung in anderen Mail-Apps. Dadurch können E-Mails unterwegs gelesen, geschrieben und verwaltet werden.
Kann ich mehrere Freemail-Adressen gleichzeitig besitzen?
Ja. Sie können grundsätzlich mehrere E-Mail-Adressen bei einem oder verschiedenen Anbietern verwenden. Eine zusätzliche Adresse kann beispielsweise für Newsletter, Online-Shops oder Registrierungen sinnvoll sein.
Ist Freemail sicher?
Ein kostenloser E-Mail-Dienst kann sicher genutzt werden. Wichtig sind aktuelle Sicherheitsfunktionen des Anbieters und das eigene Verhalten. Dazu gehören ein einzigartiges Passwort, zusätzliche Anmeldesicherung sofern verfügbar, aktuelle Software und ein vorsichtiger Umgang mit Links und Anhängen.
Kann ich mit einer Freemail-Adresse Online-Shops nutzen?
Ja. Eine Freemail-Adresse kann für die Registrierung bei Online-Shops, Foren, Newslettern und zahlreichen anderen Internetdiensten verwendet werden. Für besonders wichtige Konten sollte die Adresse langfristig erreichbar und das Konto entsprechend gut abgesichert sein.
Was ist der Unterschied zwischen Freemail und einer E-Mail mit eigener Domain?
Bei einer Freemail-Adresse wird die Domain vom Anbieter vorgegeben, beispielsweise gmx.de oder gmail.com. Bei einer eigenen Domain kann die Adresse beispielsweise name@meinunternehmen.de lauten. Eine eigene Domain wird besonders häufig für professionelle und geschäftliche Kommunikation eingesetzt.
Kann ich später von einem Freemail-Anbieter zu einem anderen wechseln?
Ja. Ein Wechsel ist grundsätzlich möglich. Vorher sollte jedoch geprüft werden, welche Möglichkeiten der bisherige Anbieter für Weiterleitung, Export oder Import von Nachrichten und Kontakten bietet. Außerdem sollten wichtige Online-Konten auf die neue Adresse umgestellt werden.
Was passiert, wenn mein Freemail-Postfach voll ist?
Je nach Anbieter können dann keine weiteren Nachrichten empfangen oder gesendet werden. Deshalb sollte das Postfach regelmäßig aufgeräumt werden. Besonders große Anhänge und der Papierkorb können viel Speicherplatz beanspruchen.
